WiSe 26/27
Prof. Dr. Johan Söderberg (University of Gothenburg, Sweden) Making Ibogaine into a Medicine: Self-Governance of Risk in a Global Network for Alternative Addiction Treatment
- Datum: 13. January 2027
- Ort: 28359 Bremen, DE
Abstract: Der kontrollierten Substanz „Ibogaine“ werden einzigartige Eigenschaften zur Unterbrechung von Suchterkrankungen zugeschrieben. Aufgrund seines illegalen Status wurde die Anwendung des Wirkstoffs zur Behandlung von Substanzabhängigkeit von einem Netzwerk aus Süchtigen und Aktivisten der Schadensminderung in Untergrund- und Offshore-Kliniken erforscht. Söderberg präsentiert die Ergebnisse einer mehrjährigen, an mehreren Standorten durchgeführten Fallstudie über ein globales Netzwerk (…)
28. September 2026
Dr. Patryk Wasiak (Institute of History of the Polish Academy of Sciences, Poland) History of Software User Interfaces as Digital Media Infrastructure
- Datum: 11. November 2026
- Ort: 28359 Bremen, DE
Abstract: Mein Vortrag beleuchtet zentrale Aspekte der historischen Entwicklung von Software-Benutzeroberflächen (UIs) und deren Rolle in den Beziehungen zwischen Nutzern, Designern, Maschinen sowie wirtschaftlichen und sozialen Systemen. Ich vertrete die These, dass Benutzeroberflächen als entscheidende visuelle Technologien fungieren, die die Interaktionen zwischen Nutzern und Computern vermitteln. Ich skizziere die Geschichte der Benutzeroberflächen, von frühen Heimcomputern (…)
28. September 2026
Prof. Dr. Ana Grgić (Babeș-Bolyai University, Romania) Seeing the Fireflies: Towards a New Historiography of Yugoslav Women's Cinema
- Datum: 21. October 2026
- Ort: 28359 Bremen, DE
Abstract: Ausgehend von Georges Didi-Hubermans Werk „Das Überleben der Glühwürmchen“ (Survivance des lucioles) plädiert dieses Seminar für eine neue Geschichtsschreibung des jugoslawischen Frauenkinos, die nicht auf kanonischen Erzählungen oder vollständigen Archiven basiert, sondern auf dem Fortbestehen zerbrechlicher Bilder, verstreuter Spuren und fragmentarischer Erinnerungen. Didi-Huberman weist die Annahme zurück, dass marginalisierte Filmemacher*innen, Filme und Werke einfach (…)
28. September 2026
