Neues Buch: KI-Resilienz im Journalismus
13. Mai 2026
ZeMKI-Mitglied Dr. Leif Kramp veröffentlicht gemeinsam mit Dr. Stephan Weichert (VOCER Institut für Digitale Resilienz) das Fachbuch „KI-Resilienz im Journalismus“. Das Buch widmet sich den Herausforderungen, die Künstliche Intelligenz für Journalismus, Öffentlichkeit und demokratische Kommunikation mit sich bringt.
Im Zentrum steht die Frage, wie journalistische Medien angesichts der rasanten Verbreitung von generativer KI handlungsfähig, glaubwürdig und gesellschaftlich relevant bleiben können. Die Autoren argumentieren, dass KI für den Journalismus keine reine Technologie- oder Effizienzfrage sei, sondern eine strukturelle Herausforderung für Medien und Demokratie darstelle. Zugleich warnen sie vor einer Entwicklung, in der automatisierte Inhalte journalistische Qualitätsstandards und professionelle Verantwortung zunehmend unsichtbar machen könnten.
Das Buch entwickelt dazu ein Konzept der „KI-Resilienz“. Gemeint ist die Fähigkeit von Redaktionen und Medienorganisationen, KI-Systeme strategisch, transparent und verantwortungsvoll einzusetzen, ohne zentrale journalistische Prinzipien wie Quellenprüfung, Verantwortung und redaktionelle Unabhängigkeit zu gefährden. Vorgestellt werden unter anderem ein praxisorientiertes Resilienz-Framework sowie Handlungsempfehlungen für Redaktionen, Medienpolitik und Zivilgesellschaft.
Kramp, Leif; Weichert, Stephan (2026). KI-Resilienz im Journalismus. Framework und Handlungsempfehlungen für Vertrauen, Verantwortung und digitale Souveränität. Hamburg: BoD, 324 Seiten, ISBN: 9783696376048, 24,00 Euro
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