ZeMKI-Forschungstag 2026: Austausch über aktuelle Projekte aus elf Labs
Am Nachmittag des 8. Juli 2026 kamen die Mitglieder des ZeMKI in der Linzer Straße 4 zum ZeMKI-Forschungstag 2026 zusammen. Das interne Veranstaltungsformat bietet Raum, laufende Vorhaben aus den aktuell elf ZeMKI Labs vorzustellen, methodische Fragen zu diskutieren und Perspektiven über die Grenzen der einzelnen Labs hinweg zusammenzuführen.
Den Auftakt bildete die Keynote von Prof. Dr. Emilija Gagrčin mit dem Titel „The overfilled signifier: For ‘defending democracy’ as a research object“. Im Anschluss stellten Forschende in rund 20 Posterpräsentationen ihre aktuellen Projekte vor. Kurze Pitches führten in die jeweiligen Fragestellungen ein. In ausführlichen Frage- und Diskussionsrunden wurden theoretische Ansätze, methodische Zugänge und erste Ergebnisse erörtert.
Das thematische Spektrum reichte von kommunikativer KI, Public AI und gemeinwohlorientierter digitaler Infrastruktur über KI-Governance, gesellschaftlichen Widerstand gegen KI und Klimakommunikation bis zu Nachrichtenrezeption, Migration, Religion, mentaler Gesundheit und politischer Kommunikation. Film- und kulturwissenschaftliche Projekte befassten sich unter anderem mit Care als Strukturprinzip des Films, Punk als Subkultur und autofiktionalen Formen des iranischen Kinos. Weitere Beiträge untersuchten politische Akteure sowie Zukunftsvorstellungen im Kontext gesellschaftlicher Krisen.
Round-Table-Diskussionen griffen übergreifende Fragen auf und machten Anknüpfungspunkte zwischen den Labs sichtbar. Der Forschungstag bot den Mitgliedern des ZeMKI die Gelegenheit, aktuelle Arbeitsstände zu reflektieren, Rückmeldungen aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven einzuholen und den internen wissenschaftlichen Austausch zu vertiefen.
