Paloma Viejo Otero hält Vortrag auf dem Goldsmiths Symposium „Statecraft, Sovereignty & Digital Government“
15. April 2026
Dr. Paloma Viejo Otero hält einen Vortrag auf dem Symposium „Statecraft, Sovereignty & Digital Government“, das vom 16. bis 17. April 2026 an der Goldsmiths, University of London, stattfindet. Veranstaltet wird es vom DIGI-FRONT-Projekt unter der Leitung von Irina Papazu (IT-Universität Kopenhagen) und Jessamy Perriam (ITU/Australian National University), mit unterstützt von Nathaniel Tkacz (Goldsmiths, University of London).
Staaten nutzen zunehmend digitale Technologien – von den Anfängen des E-Government bis hin zu KI-gestützten Diensten –, um ihre Interaktion mit den Bürger*innen neu zu gestalten. Während Länder bei der digitalen Transformation und gemeinsamen Idealen wie Offenheit und Partizipation zusammenarbeiten, stehen sie auch im globalen Wettbewerb und nutzen digitale Initiativen zur Ausübung politischen Einflusses. Vor dem Hintergrund demokratischer Herausforderungen, der Abhängigkeit von Big Tech und wachsender Bedenken hinsichtlich der digitalen Souveränität möchte das Symposium untersuchen, wie wir angesichts dieser sich wandelnden technologischen und politischen Bedingungen über digitale Regierungsführung und die Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen nachdenken sollten.
Am Freitag, dem 17. April, um 11:00 Uhr wird Dr. Paloma Viejo Otero ihren Beitrag „Media Persistence and Grassroots Digital Sovereignty: Lessons from Community Based Networks“ vorstellen, an dem sie gemeinsam mit Prof. Eugenia Siapera und Dr. Efraín Foglia arbeitet. Der Beitrag geht von einer täuschend einfachen Frage aus: Was funktioniert bereits? Nicht, was es geben sollte, nicht, worauf wir hinarbeiten, sondern was jetzt existiert, seit zwanzig Jahren existiert und den Plattformkapitalismus, Haushaltszyklen und geopolitische Brüche überstanden hat. Der Vortrag ist Teil des Panels „Digital Sovereignty: Alternatives & Lock-ins“.
Das gesamte Programm des Symposiums gibt es hier.
