Medien-, Daten- und Vernetzungspraktiken erforschen - neuer Methodenband bei SpringerVS
7. Januar 2026
Bei SpringerVS ist der neue Methodenband „Medien-, Daten- und Vernetzungspraktiken erforschen. Methodische Konzepte und Forschungssoftware“ erschienen, herausgegeben von den ZeMKI-Mitgliedern Prof. Dr Andreas Hepp, Florian Hohmann und Dr. Philip Sinner.
Ob sich Menschen informieren, kommunikativ vernetzen und datenbezogen handeln – typischerweise geschieht dies in der heutigen Medienumgebung nicht mittels eines Mediums, sondern über verschiedene hinweg. Dieser übergreifende Charakter gegenwärtiger Medien-, Daten- und Vernetzungspraktiken stellt eine doppelte Herausforderung für die empirische Forschung dar: Eine konzeptionell-methodische Herausforderung besteht darin, medienübergreifende Praktiken angemessen zu erfassen. Eine Herausforderung der Operationalisierung ist, zielführend Verfahren der Untersuchung zu entwickeln, wobei sich hier insbesondere eine Triangulation etablierter sozialwissenschaftlicher Erhebungsmethoden mit softwarebasierten Verfahren als hilfreich erwiesen hat. Ziel des Bandes ist es, sowohl konzeptionell als auch im Hinblick auf die konkrete Anwendung von Forschungssoftware in die Erforschung von Medien-, Daten- und Vernetzungspraktiken einzuführen und dabei die bestehenden Herausforderungen zu reflektieren. Hierzu werden nach einer übergreifenden Einleitung in einem ersten Teil methodische Konzepte der Erforschung vorgestellt. Ein zweiter Teil des Bandes befasst sich anhand von Beispielstudien mit der praktischen Umsetzung dieser Forschung. Um dies zu erreichen haben neun internationale Autor:innen-Teams zusammengearbeitet:
- Medien-, Daten- und Vernetzungspraktiken erforschen: Eine Einführung in medienübergreifende Ansätze – Andreas Hepp, Florian Hohmann, Philip Sinner und Alessandro Belli
- Die Sortierstudie als beobachtendes Verfahren der Medien- und Kommunikationsforschung: Analyselogik, Status Quo, Potentiale – Stephanie Geise
- Sortiermethoden zur Erforschung von Medienrepertoires: Kontextualisierte Repertoirekarten – Lisa Merten und Uwe Hasebrink
- Q-Sort und die Erforschung visueller Kommunikation – Katharina Lobinger und Cornelia Brantner
- Digitale Tagebücher zur Erforschung von Medien- und Datenpraktiken – Christian Schwarzenegger und Anna Wagner
- Q-Sort und die Untersuchung von Informations- und Nachrichtenrepertoires – Kim Christian Schrøder
- Den Kontext sortieren: das Potenzial dreifach artikulierter digitaler Medientagebücher – Gaia Amadori und Giovanna Mascheroni
- Mediengenerationen und deren Vergemeinschaftung mit einer Tagebuch-App erforschen – Andreas Hepp, Matthias Berg und Cindy Roitsch
- Netzwerkkarten und eigenständige Sortierungen: Ein innovativer Ansatz zur Erforschung der Kommunikationsrepertoires und der Kommunikationsstrategien von Breitensportvereinen – Philip Sinner
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