Lab Politische Kommunikation und innovative Methoden
Das Lab „Politische Kommunikation und innovative Methoden“ untersucht mit computerbasierten, prozessbegleitenden und experimentellen Forschungsmethoden, wie sich visuelle und multimodale Medienbotschaften auf das politische Denken und Handeln auswirken:
- Wie werden politische Informationen in digitalisierten Öffentlichkeiten in Bild und Text aufbereitet und angeboten?
- Wie werden sie von Bürger*innen wahrgenommen und verarbeitet?
- Wie beeinflussen multimodale Medieninhalte die politische Willensbildung in der digitalen Gesellschaft?
- Mit welchen Wirkungen auf das politische Handeln sind die verbunden?
Mit dem Lab wollen wir einen Beitrag leisten, um die Rolle multimodaler Medienkommunikation im Prozess der politischen Kommunikation besser zu verstehen – besser verstehen, wie sie uns und unsere demokratische Gesellschaft beeinflusst. Dazu setzt unsere Forschung an der unmittelbaren sensorischen Wahrnehmung politischer Informationen an, fokussiert auf affektive und kognitive Medienwirkung und fragt nach deren Folgen für die politische Kommunikation und da politische Handeln, weil sich die Bedingungen der Informationsvermittlung in digitalisierten und mediatisierten Öffentlichkeiten drastisch verändert, und politische Inhalte zunehmend multimodal präsentiert werden, nehmen wir die Interaktion von visuellen und textlichen Informationen besonders in den Blick.
Innovative Methoden wie Eyetracking, Automated Emotion Detection oder automatisierte Bildinhaltsanalysen bilden dabei einen Schlüssel zu Analyse der komplexen Zusammenhänge. Entsprechend dieser Dualität von inhaltlichem und methodologischem Erkenntnisinteresse zielen wir im Lab nicht nur auf die zukunftsweisende Anwendung innovativer Methoden auf inhaltliche Fragestellungen in den Bereichen demokratische Willensbildung, politische Kommunikation, Visualität und Multimodalität. Ein übergeordnetes Ziel liegt auch darin, innovative prozessmessende und datenintensive computationale Methoden für die Kommunikationswissenschaft nutzbar zu machen, sie zielführend mit etablierten Methoden der empirischen Kommunikationsforschung zu kombinieren und sie in Anwendung auf kommunikationswissenschaftliche Fragestellungen weiterzuentwickeln.
ZeMKI-Mitglied Prof. Dr. Stephanie Geise präsentiert auf der SMSociety-Konferenz in London am 17. Juli
23. Juli 2024
Generative Images - Generative Imageries: Challenges of Visual Communication (Research) in the Age of AI
- Datum: 20. November 2024 – 22. November 2024
- Ort: ZeMKI
26. Juni 2024
Das ZeMKI auf der ICA 2024 in Australien
7. Juni 2024
Call for Papers: DGPuK Fachgruppentagung zu „Generative Images – Generative Imageries: Challenges of Visual Communication (Research) in the Age of AI“
Der Call for Papers für die Jahrestagung 2024 der Fachgruppe „Visuelle Kommunikation“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) zum Thema „Generative Images – Generative Imageries: Challenges of Visual Communication (Research) in the Age of AI“ wurde kürzlich veröffentlicht. Die Tagung findet vom 20.-22.11.2024 an der Universität Bremen statt und wird vom ZeMKI sowie (…)
24. April 2024
ZeMKI Visiting Research Fellows 2024 stehen fest
Das ZeMKI begrüßt im laufenden Jahr im Rahmen seines Gastforschendenprogramms insgesamt vier Visiting Research Fellows. Aus über 85 Bewerbungen wählte der Lenkungskreis des Zentrums für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die bis Ende 2024 für jeweils vier Wochen gemeinsam mit jeweils zwei ZeMKI-Labs in der interdisziplinären Forschung zusammenarbeiten. (…)
12. April 2024
Das Lab Politische Kommunikation und Innovative Methoden auf der DGPuK
13. März 2024
ZeMKI-Mitglied Nieki Samar präsentiert in Bern die neuesten Forschungsergebnisse zum Thema „Creative Participation“
8. März 2024
Das ZeMKI bei der DGPuK 2024
8. März 2024
